Magnetische Wimpern: Dichte, volle Wimpern in Sekunden? – Anwendungstipps, Review & Tragebilder

Samstag, Mai 04, 2019
PR-Sample* //
Dichtere, vollere Wimpern wünschen wir uns wahrscheinlich alle und ich bin da keine Ausnahme. Meine eigenen Wimpern sind zwar nicht dünn oder besonders kurz, stehen aber stur gerade und sind meist mehr oder weniger unsichtbar.

Dafür aber morgens falsche Wimpern und Kleber rauszuholen wäre mir zu viel Aufwand. Ab und zu mal magnetische Wimpern anzuklipsen könnte ich mir dagegen schon eher vorstellen.

Kein Kleber, der die eigenen Wimpern verklebt oder das restliche Makeup ruiniert. Darüber hinaus sind sie – wenn man gut mit ihnen umgeht – oft wiederverwendbar und auf Dauer also auch noch um einiges günstiger. Klingt toll, jedoch finden sich auch viele Praxistests und Erfahrungsberichte, deren Urteil ernüchternd ausfällt.

Vor kurzem habe ich zum ersten Mal magnetische Wimpern ausprobiert – die Luxycat Magnetic Lashes, die es für 19,90 € bei Amazon zu kaufen gibt – und war sehr gespannt, wie gut ich damit zurechtkommen würde.


Erster Eindruck:

Anders als die meisten anderen Magnetwimpern bestehen die Luxycat Lashes nicht aus zwei, sondern nur einem durchgängigen Wimpernband, das von unten mit jeweils drei kurzen Stücken fixiert wird. Dadurch schmiegt es sich viel besser an den eigenen Wimpernkranz an, als ein steifer durchgehender Magnetstreifen.


Die Wimpernbändchen sind 28 mm lang, die kleinen Gegenstücke jeweils ca. 5 mm. Damit sind sie laut Luxycat geeignet für kleine bis mittelgroße Augen. Das ist natürlich ein Nachteil von magnetischen gegenüber herkömmlichen Wimpern: Sie müssen passen so wie sie sind, denn durch die Magnete innen und außen lassen sie sich eben nicht einfach kürzen.

Zum Größenvergleich solltet ihr vor dem Kauf ein Wimpernbändchen nachmessen, das ihr schon auf eure passende Länge zugeschnitten habt.

Ich habe mit den Maßen Glück gehabt – die Länge passt sehr gut auf meine eher kleinen Augen.


Anwendung:

Am Anfang stand eine Menge Trial and Error. Ich musste es erstmal schaffen, meine Hände zu sortieren, ohne mir die Sicht auf das zu versperren, was ich gerade tue. Besonders mit dem Innenwinkel hatte ich so meine Probleme.

Die ersten Versuche waren zwar von wenig Erfolg gekrönt, insgesamt hatte ich den Dreh aber schnell raus und bekomme es inzwischen sogar recht fix hin.

Hier seht ihr die empfohlene Anbringungsweise – ich habe allerdings meine eigene, etwas abgewandelte Technik entwickelt:

Bildquelle: Luxycat
Zuerst arbeite ich mich lieber der Reihe nach von außen nach innen, anstatt die Wimper als Erstes im Innenwinkel zu fixieren. Schließlich sollte sie schon genau am Außenwinkel sitzen. Wenn es innen nicht ganz auskommt ist da weniger schlimm. Ich finde es außerdem viel einfacher, die untere Wimper zuerst zu platzieren und das Wimpernband von oben anklipsen zu lassen. Andersherum sind mir die Wimpern immer zu früh zusammengeschnappt, zu weit weg vom Wimpernkranz.


Der beiliegende Applikator ist im Prinzip ein tolles Werkzeug zum Wimpern aufkleben (wenn man damit umgehen kann – ich stelle mich mit den Fingern grundsätzlich geschickter an.) – nur nicht für magnetische Wimpern. Er besteht nämlich aus Edelstahl und ist daher selbst auch magnetisch, was es einem unnötig schwierig macht, die Magnetwimpern anzubringen.

Ergebnis:

Bisher habe ich nur sehr selten falsche Wimpern getragen, daher brauche ich immer eine Zeit bis ich mich daran gewöhnt habe und sie nicht mehr sehe und spüre. Trotz der Magnete fühlen sie sich nicht schwer an, halten gleichzeitig aber bombenfest.

Wie am Anfang erwähnt passen sich die Wimpern durch die drei kleinen Magnete dem Wimpernkranz ganz ohne seltsame Lücken an, sodass nicht offensichtlich erkennbar ist, dass es sich um magnetische Wimpern handelt.

Einen riesigen Vorteil bringen magnetische Wimpern für meine störrisch-geraden Wimpern auf jeden Fall mit sich. Auch bei Wimpern zum Aufkleben tusche ich meine Eigenen immer vorher, um die künstlichen Wimpern nicht komplett einzusauen. Das Problem: meine Wimpern fallen mit der Zeit immer weiter ab, bis man im Profil meine eigenen schnurgeraden Wimpern wunderbar von den geschwungenen falschen Wimpern unterscheiden kann.
Bei den Magnetwimpern dagegen werden die eigenen Wimpern zwischen den beiden Magneten eingeklemmt, sodass sie nirgendwo hinkönnen.


Zum ersten Mal habe ich die Luxycat Magnetwimpern bei Elfyloves gesehen, bei der sie ganz wunderbar natürlich aussehen. An mir wirken sie doch recht intensiv und nicht ganz so natürlich wie ich es erwartet und mir erhofft hatte.

Qualitativ gefallen sie mir aber wirklich gut. Die einzelnen Härchen sind sehr fein und geben insgesamt eine schöne Dichte. Für meine Augenform und -größe würde ich mir nur wünschen, dass sie zum Innenwinkel hin deutlich kürzer würden. Einfach-mal-so-Alltagswimpern werden sie für mich wahrscheinlich nicht, auf Fotos machen sie sich aber toll.


Übrigens sehen sie auch jetzt nach meinen Testanläufen noch aus wie neu, daher würde ich mal unterstellen, dass ich auch lange Freude von ihnen haben werde.


Fazit:

Für magnetische Wimpern braucht es einige Übung, wenn man einmal den Bogen raushat, sind sie eine tolle Alternative zum Aufkleben.

Etwas Fingerspitzengefühl und Feinmotorik solltet ihr aber besitzen, sonst wird euch das Anbringen wahrscheinlich an den Rand des Wahnsinns bringen. Um die Magnetwimpern so nah wie möglich an den Wimpernkranz zu bekommen, dürft ihr außerdem keine Schwierigkeiten haben, euch ans oder ins Auge zu fassen. Für mich gar kein Problem – ich bin das Hantieren am Auge durch meine Kontaktlinsen gewohnt und komme inzwischen gut mit ihnen zurecht.

Wenn ihr euch magnetische Wimpern anschaffen wollt, kann ich euch nur empfehlen, nach Solchen Ausschau zu halten, die mit einzelnen Magnetstücken (es müssen nicht unbedingt – wie in diesem Fall – drei sein, es gibt sie auch mit nur zwei) befestigt werden und nicht mit durchgängigen Magnetbändchen.

Wie häufig tragt ihr falsche Wimpern? Habt ihr magnetische Wimpern schon ausprobiert oder wären sie für euch interessant?
*PR-Samples // Das Produkt wurde mir von Luxycat kostenlos zur Verfügung gestellt.

2 Kommentare:

  1. So spannend ich die auch finde, ich rubbel leider zu oft an meinen trockenen Augen rum, als dass die für mich geeignet wären! Schade! Ich hätte so gern mal vollere Wimpern :)

    Liebe Grüße
    Jana

    AntwortenLöschen
  2. Ich trage total selten falsche Wimpern. Hätte ich allerdings diese Magnetwimpern würde ich deutlich öfters welche tragen, da sie in der Anwendung wirklich sehr leicht sind. Ich habe sie auch schon einmal ausprobiert und fand sie wirklich super.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

    AntwortenLöschen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.

Powered by Blogger.